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Zum Ende der Seite springen Rat gesucht: Frequenzweiche ESL + Dipol-Sub  
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wonderbear wonderbear ist männlich
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Rat gesucht: Frequenzweiche ESL + Dipol-Sub Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Abend an alle,

ich bitte die Profis hier um eine Empfehlung für eine (aktive oder passive) Frequenzweiche für meine Kombination Quad ESL 57 + Dipol (W-Dipol nach Linkwitz, Bauvorschlag Timmermanns, bestückt mit 2 Wavevor TT 30 cm). Die Anlage wird mit separatem Vor- und Endverstärker(n) betrieben. Die Quad betreibe ich mit Quad II-Monos, den Dipol mit einem Luxman M-03. Hörraum ist ca. 60 qm groß, hat allerdings schräge Wände (Dachraum).

Ich habe schon mehrere Möglichkeiten ausprobiert, z. B. die Reckhorn-Aktivweiche für ca. 80,- Euro ( = ungenaues Spielzeug), den Reckhorn-Subverstärker (war mehrfach defekt), die üblichen Kandidaten unter den Sub-Einbauamps, darunter auch mal einen (geliehenen) Thommessen, ebenso mal eine (geliehene) alte Pioneer D23-Analogweiche.

Nichts davon hat mich wirklich zufriedengestellt. Die Kombination klingt nicht homogen, der Bass wirkt auf mich (je nach Musikart) wummerig und gelegentlich sogar verzerrt. Dabei bin ich wahrlich kein Lauthörer. Bevorzugte Musikrichtung ist Jazz. Außer der Luxmann-Endstufe habe ich auch andere Endstufen ausprobiert, das Ergebnis war im Grunde identisch.

Ich wäre Euch dankbar für jede Empfehlung für eine Frequenzweiche, ehe ich weitere teure Experimente und Blindflüge veranstalte. Ich scheue mich auch davor, Ratschlägen zu folgen wie "Bestell eine Behringer xx, ausprobieren und notfalls wieder zurückschicken" - ich finde diesen Kauf-Tourismus gegenüber einem Versender nicht sonderlich fair.

Noch etwas: Natürlich habe ich dieses Forum stundenlang auf der Suche nach Lösung meines Problems durchsucht und bin dabei z. B. auch auf die Empfehlung von capaciti ("Kondensator als 6-dB-Weiche einschleifen- gilt aber nur für capaciti-ESL" gestoßen. Ich bin allerdings technisch unbewandert und wüsste nicht, wie ich welchen Kondensator wo "einschleifen" sollte. Falls ein solcher Rat käme, wäre ich dann für eine laiengerechte Anwendungsbeschreibung dankbar.

Vielen Dank und freundliche Grüße
Thomas
19.08.2012 21:49 wonderbear ist offline E-Mail an wonderbear senden Beiträge von wonderbear suchen Nehmen Sie wonderbear in Ihre Freundesliste auf
eiskaltes Händchen eiskaltes Händchen ist männlich
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Hi,

vermutlich kabbelt sich bei Dir die Eigenresonanz des Quad mit dem Schalldruck des Dipolbass.
Deiner Frage nach dem Kondensator-Hochpass entnehme ich, daß der ESL bisher ungefiltert nach ´unten´ durch läuft.
Quads weisen -wie übrigens alle Volbereichs-ESLs- eine kräftige Resonanzspitze auf die genutzt wird, die Auswirkungen des akustischen Kurzschlusses zu mildern, damit ännähernd so etwas wie Bass reproduziert wird.
Nun liegt es im Wesen einer Resonanz, daß an dieser Stelle die geringste Energiemenge für maximale Wirkung eingekoppelt werden muss. Spielt der Dipol nun auf der gleichen Frequenz , bzw. in unmittelbarer Frequenzumgebung, dann wird die Amplitude des ESL vergrößert. In ungünstigen Fällen bläst der Dipol die ESL-Membran in die Statoren.
Man kann den Effekt nicht zur Gänze vermeiden, allerdings kann man die Auswirkungen verringern.
Mittels Frequenzweiche kann man dafür sorgen, daß Bass und ESL mit möglichst geringer Frequenzüberlappung spielen.
Man kann den Pegel der Anregung verringern und man kann den Pegel des Angeregten verringern.
In anderen Worten...durch elektronische Filterung können die Mechanismen der Resonanzanregung in ihren Auswirkungen verkleinert werden. Das bedeutet z.B. steilflankige Fiterung des Dipolbasses, unbedingte Hochpass-Filterung des ESL, evtl noch durch ein Notchfilter unterstützt.
M.W.n verfügte die Thommessen über einen Satellitenfilter. Ein vernünftiges Subwoofermodul verfügt über ein möglichst einstellbares Satellitenfilter. Ansonsten hilft nur eine entsprechend aufgebaute Frequenzweiche, eagal ob passiv, aktiv analog oder aktiv digital.

eiskalt
DasHändchen
20.08.2012 09:06 eiskaltes Händchen ist offline E-Mail an eiskaltes Händchen senden Homepage von eiskaltes Händchen Beiträge von eiskaltes Händchen suchen Nehmen Sie eiskaltes Händchen in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Eiskaltes Händchen,

das ist ein Missverständnis. Die ESL und Sub-Dipol laufen natürlich nicht ungefiltert (das wäre ja Klangbrei pur!), sondern (derzeit) mit dem Reckkorn-Sub-Verstärker, der zugleich eine aktive Frequenzweiche enthält. Aber es klingt halt nicht befriedigend.

Deiner Erläuterung "Ein vernünftiges Subwoofermodul verfügt über ein möglichst einstellbares Satellitenfilter. Ansonsten hilft nur eine entsprechend aufgebaute Frequenzweiche, eagal ob passiv, aktiv analog oder aktiv digital." stimme ich zu 100% zu.

Genau das war meine Frage: Wer hier in diesem Forum kann mir eine passende Frequenzweiche empfehlen, die bei ca. 80 Hz (+/- 15 Hz) die ESL vom Sub trennt und den Klang nicht hörbar beeinträchtigt.

Wäre also immer noch für einen Rat dankbar.

Viele Grüße
Thomas
20.08.2012 20:29 wonderbear ist offline E-Mail an wonderbear senden Beiträge von wonderbear suchen Nehmen Sie wonderbear in Ihre Freundesliste auf
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Hi,

habe mit den Thommessen eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Wenn es bei Dir nicht zufriedenstellend funktioniert, fürchte ich liegen die Ursachen eher bei Raum und Aufstellung, evtl. bei dem Dipol, als bei der Elektronik. Hast Du denn mal ESL bzw. Dipol getrennt laufen lassen um zu ermitteln welcher von beiden Ursache des wummernden, verzerrten Klangeindrucks sein könnte? Ist der Dipol passiv vorgefiltert?
Ich kenne diese spezielle Ausführung des Dipol Subs nicht. Mir sind nur die älteren Versionen bekannt, in denen Timmermanns auf Teufel komm raus mit Mivoc Treibern bestückte und versuchte die Patentlage auszuhebeln.
Ich nehme an, daß die Wavecor SW310WA01 verbaut sind. Nach Datenblatt sollte der Treiber ganz gut für die etwas größeren Linkwitz-W Bauformen geeignet sein. Die kleineren Bauformen nach Ridtahler können bei sehr kleinen Ausführungen und großen Hüben der Treiber Strömungsgeräusche entwickeln. Bei den üblichen Ridtahlern und den Linkwitz ist das aber nahezu ausgeschlossen. Strömungsgeräusche verursachen dann allenfalls die Treiber selber.
Leider sind weder große Namen noch Preise ein Indikator dafür ob die Treiber ´leise´ arbeiten, oder laut hubeln.
Von den Wavecors würde ich allerdings schon leises arbeiten erwarten. Hast Du die Treiber mal im nichteingebauten Zustand getestet?

eiskalt
DasHändchen
21.08.2012 10:40 eiskaltes Händchen ist offline E-Mail an eiskaltes Händchen senden Homepage von eiskaltes Händchen Beiträge von eiskaltes Händchen suchen Nehmen Sie eiskaltes Händchen in Ihre Freundesliste auf
wsuwsu
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Hallo,

zumindest gültig für meine Capacitis: durch die Reso-überhöhung bei ca 50 Hz liesen sich Subs (bei mir war es egal ob Dipol oder BR) mit Passiv-Aktivfrequenzweiche (habe Thel, Thomessen und Reckhorn probiert) ohne Messungen nicht vernünfitig an die ESLs anbinden, je nach Trennung hörte es sich dann teilweise in der Tat "wummerig" und unpräzise an.

M.E. also in jedem Fall Messequipment (Arta, ATB etc.), ggf. DSP-Weiche oder ESL ohne Weiche durchlaufen lassen und nur den Sub allein gaaanz tief über ein Modul trennen.

Grüße

Wolfgang

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von wsuwsu am 22.08.2012 00:14.

22.08.2012 00:09 wsuwsu ist offline E-Mail an wsuwsu senden Beiträge von wsuwsu suchen Nehmen Sie wsuwsu in Ihre Freundesliste auf
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