Grundlagen Dipol-Sub

  • Hi Leute,


    in diesem thread gehts um die Grundlagen zum dipolsub.


    Dazu hab ich gleich mal ein thema:


    Messtechnisch geht mein dipol im Nahfeld unter 40 Hz,aber in meinem Hörraum (5x6m) nicht unter 50 Hz. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass dipole in abhängigkeit vom raum nur gewisse untere grenzfrequenzen erreichen können. Bei meiner raumgeometrie bildet sich bei 40 Hz wahrscheinlich kein Mode (zumindest nicht an Positionen an denen man "normal" Musik hören kann).


    Gibst da erfahrungen bzw. physikalische erkenntnisse ?


    capaciti

  • Hi Capaciti,


    schau mal auf
    http://www.musicanddesign.com/roomgain2.html


    Unterhalb der unteren Raummode geht beim DiPol nichts mehr.
    Ein MonoPol hat dann im Prinzip einen 12dB-Anstieg, da der Hörraum zur Druckkammer wird.


    Das ist natürlich besonders in kleinen Räumen sehr deutlich, weshalb einige Simmulationsprogramme für CarHiFi sowas berücksichtigen. Bei üblichen Autos hat man unter 60..100Hz diesen Anstieg, den man mit einem normalen, geschlossenen Sub sehr sauber begegnen kann. Allerdings gehts den Jungs im Auto nicht um Sauberkeit sondern nur um noch mehr Druck.


    Da Räume selten absolut dicht sind, habe ich sehr gute Erfahrungen mit geschlossenen Subs in Verbindung mit einem 6dB-Hochpass gemacht. Unter Vernachlässigung der Schwankungen durch die Raummoden könnte man damit einen Frequenzgang bis deutlich in den Subsonic-Bereich erreichen.
    Den Moden an sich ist aber nur durch geschickte Aufstellung, Dämpfung und durch aktive Maßnahmen beizukommen.


    Letztlich vermeiden DiPole die Bassprobleme wohl in der Regel dadurch, dass sie gar keinen richtigen Bass im Raum abstrahlen. Bei den Gehäuse-Subs hingegen wird der tiefe Bass oft viel zu laut wiedergegeben. Das eine ist ebenso falsch wie das andere.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!