Membranansteuerung

  • Hallo
    Beverdige steuert seine Membranen mit dem Musiksignal direkt an, Final ebenso
    Wie Beschaltet mann sowas ?
    Danke für die Infos.
    Gruß Dirk

  • Hallo Dirk,
    nein hab ich noch nicht weil der Aufwand etwas größer ist und ich nicht glaube, dass es was bringt. Aber wie so oft gilt auch hier: Versuch macht klug ;)


    Grüße
    Martin

  • Also ich bin ja nicht der ESL-Fachmann, aber bei der Konstruktion würde man doch eigentlich einen extrem hochohmigen Stator und eine entsprechend niederohmige Folie benötigen, um die Sache mit der konstanten Ladung hinzubekommen! Das ist warscheinlich problematischer als anders rum.


    Bezüglich dem Staubanziehen könnte es günstiger sein, da man den Stator einfacher absaugen kann also die Folie.

  • Hi,


    die inverter technologie benötigt eine sehr leitfähige membran. das könnte eine alubedampfte folie sein. Final scheint die Polyesterfolie mit hochleitfähigen nanotubes zu beschichten.


    Der Vorteil ist, dass die statoren lediglich hochspannung tragen, die durch einen vorgeschalteten hochohmigen widerstand beaufschlagt wird und somit bei berührung nur geringer strom fließen kann. Die gefährliche wechselhochspannung liegt nur auf der folie. daher behauptet final,asl einziger esl-hersteller die UL-Norm zu erfüllen.


    Wie Hubert anmerkt, müssten die statoren selbst sehr hochohmig sein (wie sonst üblich die folie), um den betrieb mit konstanter ladung zu gewährleisten. bei final wird wohl bewusst darauf verzichtet, um im unteren frequenzbereich etwas mehr pegel zu erzeugen.


    Mann kann davon halten was man will - aber final hat damit die möglichkeit geschaffen, einen einfachen lochblech-stator-ESL segmentieren zu können, da die leitfähige folie mit unterschiedlichem signal angesteuert werden kann.


    In größeren stückzahlen ist dies wohl die günstigste variante einen lochblechwandler nicht biegen zu müssen und dennoch eine gewisse dispersion zu erreichen.


    Ich muss aber gestehen, dass ich noch nicht kapiert habe, warum der invertierte final-esl nur das halbe Ü-verhältnis benötigt (1:100 statt 1:200). laut schema gibt es auch einen unterschied in der polspannung (+ und - 3500V, also doppelt so hohes potential)



    gruss,capaciti

  • Hallo capaciti,
    Das Übertragungsverhältnis ist bei beiden Varianten eigentlich das gleiche. Der Vorteil der invertierten Variante ist, es wird nur eine Wicklung benötigt. Ansteuerungsmäßig sind beide Varianten kompatibel.


    Legt man bei der "classical"-Variante ein Signal mit der Amplitude 35V an bekommt der obere Stator in der positiven Halbwelle maximal +3500V und der untere -3500V. Die Folie selbst hat ebenfalls -3500V. Die maximale lineare Aussteuerung ist erreicht.


    Legt man bei der "inverted"-Variante ein Signal mit der Amplitude 35V an bekommt die Folie in der positiven Halbwelle maximal +3500V. Der obere Stator hat -3500V der untere +3500V. Die maximale lineare Aussteuerung ist ebenfalls erreicht.


    In beiden Fällen müsste auf die Folie die gleiche Kraft wirken.
    Der Verstärker freut sich über die "inverted"-Variante, weil die kapazitive Belastung kleiner sein müsste.


    Der Vorteil mit der Segmentierung und dem Berührungsschutz ist nicht von der Hand zu weisen. Das hat schon so seine Reize....


    Viele Grüße
    Martin

  • Hallo
    Nur wie kriege Ich mit der Kaskade einmal + und - an die Statoren.
    Mit dem Übertrager, der Braucht ja jetzt keine mittenanzapfung mehr oder liege Ich da falsch. Sekundär geht ein Anschluß zur Folie , der andere wird von der Kaskade Gespeisst.
    Gruß Dirk

  • Hallo
    Habe gerade mal einen schnell-Test durchgeführt mit den Panelen die mit der Alu-Folie.
    einen ganz normalen Ringkern,eine Kaskade und es läuft auf anhieb und ohne die geringsten Überschläge. Das ist doch Hervoragend .
    Gruß Dirk

  • Hallo Dirk,
    Du kannst 2 Hochspannungskaskaden nehmen und sie in Reihe schalten (also hintereinanderschalten, der Pluspol der einen Kaskade geht zum Minuspol der anderen). Die beiden äußeren Anchlüsse der Reihenschaltung gehen zu den Statoren. Der Mittelpunkt der Reihenschaltung ist mit einem Anschluss des Übertragers verbunden. Der andere Anschluss des Übertragers geht zur Folie.


    Viele Grüße
    Martin

  • Hi Martin
    Kaskadenausgang zum linken Stator,Kaskadeneingang zum rechten und gleichzeitig
    zur Sekundarwicklung. Die andere Sekundarwicklung zur Membrane.Funktioniert.
    Gruß Dirk

  • Hi dirk,


    dann hast du aber an einem stator bspw. 3000 + und am anderen nur "0V".


    imo werden 2 kaskaden parallel aufgebaut. der nullpunkt der einen und der HV ausgang der anderen werden gemeinsam mit dem ÜT verbunden. dann bekommt der eine stator die null der einen kaskade und der andere das HV der anderen kaskade. dann ergibt sich relativ zur ÜT anzapfung einmal HV+ und einaml HV- an den statoren.



    gruss,capaciti

  • Hallo
    Nun Gut,dannwar dies ein eintackt-ESL,Morgen folgt die Verschärfte Version,
    Der Gegentackt-ESL.
    Gruß Dirk

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