Elektrostaten geeignete Transistor-Verstärker

  • Hallo Martin,
    danke für dein Interesse über RMS. Es stimmt in der Homepage ist zwar ein Bild der RMS-1B, die weise Box mit schwarzer Bespannung, aber sie wird zur Zeit nicht gefertigt. Wir hatten drei Modelle im Angebot, die schon erwänhte RMS-1B die RMS-2B diese beide passiv und die Aktive RMS3A welche mit der großen Beveridge SW2 zu vergleichen ist.
    Zu und für diese Modelle haben wir dann die passende Elektronik entwickelt, (siehe auch Homepage "Über uns"). Diese werden weiter angeboten. Natürlich läßt einen ein Elektrostat nie aus den Augen. Ich habe bei mir die RMS-3A in betrieb, die das abstimmen und vergleichen von Elektronik sehr erleichtert. Es ist nicht auszuschliesen, daß man sich der ESL mal wieder annimmt. Ideen sind immer vorhanden, vorallem wer die Wandler mit akustischer Linse je gehört hat, möchte diesen Vorteil der Zylinderwellenausbreitung nie mehr missen. Bei mir können 4-5 Personen gleichzietig und gleichwertig Stereo hören. Besser wie bei herkömmlichen Lautsprecher. Da kann nur ein echtes D'Appolito System mithalten. Da gibt es echte ja auch nicht viele, weil die meisten nur eine D'Appolito Anordnung haben, und dadurch diese Vorzüge nicht erreichen.


    Grüße, Rolf

  • Tach Capaciti,


    du kennst den netten Herrn bei Ballad Audio, oder hast nur mal da bestellt?8)
    Der steht auf Vintage-Sound an neuen, richtig tollen Boxen.
    Hat mich bezueglich meiner ESL nachdenklich gemacht.
    Hm, der hat coole Verstärker, spielt aber auf gaaaaaaaaaaanz großen Bowers & Wilkins, weiß garnicht mehr, waren es die 803 oder weiter oben.


    Es klang enorm beeindruckend, ich vermochte jedoch nicht, zu sagen, woran es gelegen haben mochte.
    So weit ich es verstärkerseitig sagen kann, lag es voll an den KT 88 / 100 in PP - meine alte Leak hat an den ESL auch so ähnlich geklungen - glockenklar, ein bisschen verschwommen im TT-Bereich - liegt DAS an den Trafos?
    Hm, TT können die B&W echt besser als ESL
    Jo, eigentlich sollte es hier ja garnicht um Kolben gehen, daher meine Empfehlung von früher, als ich auch noch Sand hatte:
    Bryston 2BRX.
    Die Basisversion heißt nur 2B, und hat Cinch-Buchsen, was fuer die Meisten hier sicher besser ist. Bild unten.
    Macht 2x 75 W an 8 Ohm, hat 2 Trafos, sonst ist auch alles symmetrisch.


    Hatte ich vor vielen Jahren, als mich lange Garantiezeiten noch voll beeindruckt haben.
    Klingt über die ganze Breite flink und präzise, geht auch super an nicht anaemisch klingenden Boxen. An anaemischen Boxen kein warmes oder irgendwie anheimelndes Klangbild suchen. An ESL ist er wie ein idealer Soldat gegenüber seinem Vorgesetzten - er macht, was man erwartet.
    Grundton und Tiefe, als auch gute Staffelung, Auflösung machen die, so gut es eben geht


    Gerade was hier ein anderes Mitglied wegen der ESR Emitter schrieb: groß ist das Ding dagegen nicht, 19", eine HE.


    Wer mal schauen möchte, bei edings.com hat ein Gringo gerade sowas echt billich:P (haut euch drum, besser vermeidet es ist gerade bei 202 US$), und sie auch mit ESLs betrieben, schreibt er.


    ACH JA; LÜFTER HAT ER KEINE - und die Angabe, Geräusch, na ja, etwa wie am Rechner, ist ganz schoen ungenau.?(
    Hab vor n paar Monaten meinen Zocker-Rechner mit high End GraKa leise gemacht, aber jetzt sind 1-2 PCI - Slots futsch. Unter 80 mm diameter gibts kaum leise Teile - ist bauarttechnisch nicht machbar, es soll ja auch noch Luft schauifeln - Wie groß sind die in dem AV Teil? vielleicht kann die auswechseln, wer gerne so viel Watt aus ner AV Endstufe an die ESL wuchtet.


    Grundrauschen ist nämlich ein missliebiges Ding bei vielen Dingen des täglichen Bedarfes, nichts jedoch, an das ich mich leichtfertig gewöhnen will.


    machts gut

  • Hallo!


    Ich betreibe Quad ESL 63 abwechselnd mit B&W MPA1 und VTL Triode `25´ Mono Amps. Die B&W´s klingen sehr detailiert und präzise im Bass (kommt wohl von der üppigeren Leistung) die VTL´s machen aber viel mehr Spaß da sie irgenwie räumlicher und plastischer klingen. Leider sind die VTL´s leitungsmäßig sehr schnell überfordert (kein Wunder bei 25W).

  • Ich betreibe derzeit D.I.S. Flat 2 Elektrostaten an einer Burmester 897 Vorstufe mit einer Vincent Hybridendstufe SP331 MK. Vorher lief die ganze Sache an einem Einstein Vollverstärker. Was soll ich sagen, die D.I.S. sind nicht wiederzuerkennen. Die Vincent Endstufe verhält sich absolut souverän und reproduziert die Musik vollkommen mühleos. Insbesondere der Tiefbassbereich hat deutlich gewonnen. Die wirkungsgradschwachen Flat 2 können jetzt auch in einer adäquaten Lautstärke betrieben werden. Der Vincent arbeitet bis 10 Watt in Class A und stellt im Class AB-Betrieb 2 x 300 Watt an 4 Ohm zur Verfügung. Die Stromlieferfähigkeit ist in jeder Lebenslage garantiert und im Winter bekommt man auch keine kalten Füße mehre, da die Verlustwärme nicht von schlechten Eltern ist! Insgesamt eine echte Empfehlung für ca. 1600,-- Euro u.v.P. Ich habe den Vincent für 700,-- Euro im Internet geschnappt, 1 Jahr alt und vom Vertrieb "Sintron" gecheckt und als neuwertig befunden.

  • Hallo,


    bin ganz neu hier scheint ein nettes Forum zu sein. Meine dicke Empfehlung, die ich an Martin Logan SL3 zu laufen habe kommt auch aus China: Jungson JA-88D, die Musikalität treibt einem die Tränen in die Augen, keinerlei Stabilitäts Probleme sowie ohtenbetäubende Pegel (wenn nötig). Das ganze wiegt ca. 40 kg, ist sehr gut verarbeitet und preislich ein Schnäppchen im Vergleich zu den sonst tauglichen Amps. Div Infos gibt's im Net.


    Viele Grüße


    dirk777

  • Jup weis schon um den Unterschied!
    Sind aber doch von den Klangeigenschaften her zum teil sehr ähnlich! Bitte nicht schlagen dafür!!!!
    Von dem her was an einer Maggi gut kommt kann ja auch an esl gut kommen.
    Denke ich!

  • Hallo Leute,


    da will ich doch auch mal meienn Senf dazu geben. Ich betreibe meine Infinity Servo Static 1 mit zwei Luxman M-02 und das geht richtig gut. Da aber irgendwann mal ein neues Setup vorgesehen ist, sollen die SS1 dann nach Plan mit 2 Accuphase M-60 Monos im Mitteton und mit einer Accuphase P-360 im Hochton gefahren werden.


    Falls jetzt jemand fragt, warum die SS1 mit Mittel- und Hochton gefahren wird, hier die Erklärung: Die SS1 ist von Haus aus mit einer eigenen aktiven Weiche von 70 Hz - 2000 Hz (MT) und ab 2000 Hz (HT) ausgestattet. Folglich werden auch je zwei Endstufen für den Betrieb gebraucht.


    Und genau diesen Umstand kann man dann auch schön dazu benutzen, mit diversen Endstufen zu "spielen", um das Beste zu finden. Wie gesagt, laufen derzeit je zwei Luxmänner M-02 in beiden Bereichen und das klingt auch schon verdammt gut.


    Der Bass bis 70 Hz wird übrigens von 2 herkömmlichen dynamischen 30er Subs - ebenfalls aktiv und natürlich von Infinity (Kappa) - über eine billige, aber sehr kräftige Wangine WFA-220 gefahren. Im Verhältnis zu den Luxmännern sind die eher überdimensioniert, aber dank Pegelregler gut kontrollierbar.


    Klausi

    Wer Musik mag sollte sie nicht nur hören, sondern genießen! Ich tue das.
    Die ehrlichste Form der Anerkennung ist - Neid
    Ein Leben ohne Musik wäre möglich - aber sinnlos. Es wäre ein Irrtum! (Nietzsche)

    Einmal editiert, zuletzt von dcmaster ()

  • auch ich versorge die Elektrostaten (ML Summit X) mit Transistor-Verstärkern. Es sind dies ein LA01-Vorverstärker und zwei MB200 Mono-Endstufen von Belles. Klingt für mich so richtig, daß ich aktuell keinen Equipmentwechsel in Betracht ziehe.

  • Hi trumpet,

    falls Du den Equipmentwechsel auf meinen Text beziehst, möchte ich dazu sagen, dass der geplante Wechsel einen etwas komplexeren Hintergrund hat.

    Da ich neben den ESL noch ein weiteres, so meine ich, gutes System (Infinity RS1B) betreibe, brauche ich in Zukunft einen Weg, der mir erlaubt, zwei verschiedene Systeme (beide teil- bzw. voll aktiv), die auch noch unterschiedliche Trennfrequenzen haben, über die selben Endstufen fahren zu können.

    Das wird wohl ein etwas komplexeres Vorhaben. Dabei will ich aber für beide Systeme soweit wie möglich eine optimale Vorbedingung von der Elektronikseite schaffen. Die besagten Accuphase sind dabei für mich (nach meinem Geschmack) schon sehr nahe dem Optimum.

    Im Grunde ist also der geplante Wechsel nicht wirklich einer, da die Endstufen bereits vorhanden und auch im Einsatz sind. Nur derzeit laufen die beiden Systeme noch nebeneinander. Langfristig ist dabei geplant, die Luxmänner wieder weg zu geben. Bis dahin werden sie aber noch die ESL befeuern.

    Klausi

    Wer Musik mag sollte sie nicht nur hören, sondern genießen! Ich tue das.
    Die ehrlichste Form der Anerkennung ist - Neid
    Ein Leben ohne Musik wäre möglich - aber sinnlos. Es wäre ein Irrtum! (Nietzsche)

  • Hallo Klausi,


    ich wollte mir meiner Formulierung nicht auf Deine Ausführungen eingegangen sein - meine Absicht war es lediglich zum Ausdruck zu bringen, daß meine derzeitige LS-/Amp-Kombination (in meiner Wahrnehmung) trefflich gut zusammen spielt.


    Trotzdem schönen Dank für die Erläuterungen zu Deinem Equipmentwechsel, kann Deine Beweggründe gut nachvollziehen.


    Gruß Fredi

  • Hi Fredi,


    hast Du denn schon mal andere Vor- und Endstufen durch probiert? Gibt es da von Deiner Seite gute und schlechte Erfahrungen? Ich habe schon einiges durch und glaube mein Ziel gefunden zu haben.


    Klausi

    Wer Musik mag sollte sie nicht nur hören, sondern genießen! Ich tue das.
    Die ehrlichste Form der Anerkennung ist - Neid
    Ein Leben ohne Musik wäre möglich - aber sinnlos. Es wäre ein Irrtum! (Nietzsche)

    Einmal editiert, zuletzt von dcmaster ()

  • Hi Klausi,


    an den ML's (habe ich erst seit 8 Wochen) habe ich noch keine anderen Verstärker durchprobiert. An anderen Lautsprechern allerdings schon.


    Die beschriebene Belles-Kombi an Ascendo C8: War ein in sich stimmiger Klang, weshalb ich an den Verstärkern auch für die Logans festhielt.


    Tessendorf TE2 an BM12 (vollaktiv): War mir ggü. dem Belles VV zu "nervös" im Hochtonbereich, was dazu führte, daß längere Hörsessions anstrengend wurden.


    Accuphase E530 an B&W Nautilus 801: Tonal stimmiger Verstärker mit schön transparenter "Bühnenausleuchtung", der allerdings nicht mit letzter Konsequezn in der Lage war die 38-er Basstreiber zu kontrollieren.


    Symphonic Line RG10MK3 an B&W Nautilus 801 und Apogee Stage: Weitgehend stimmiger Verstärker, der für meinen Geschmack etwas zu analytisch abbildete.


    Diese "Entwicklung" durchlaufend, sehe ich in den Belles-Komponenten die besten Verstärker die in meinen "Ketten" bislang gespielt haben, bzw. mit ihnen in Verbindung mit den Logans glaube ich mein Ziel gefunden zu haben.
    Nun ist ja bekanntlich das Bessere nach wie vor der Feind des Guten, sodaß es es natürlich durchaus möglich sein sollte, weitere Optimierungsoptionen zu finden. Allerdings wüßte ich derzeit nicht wo ich danach suchen sollte. Sicherlich, wie Accuphase Monos an den ML's klingen wäre schon mal interessant zu hören..... Oder anders herum gefragt, mit welchen Verstärkern wärst Du der Meinung die ML besser befeuern zu können?


    Gruß Fredi

  • Hi Leute,


    nachdem ich schon seit längerem auf der Abacus Homepage rumgeschlichen bin, hab ich letzte woche einfach mal das telefon gegriffen und bei Abacus angerufen.


    Da hab ich auch gleich den Chef drangehabt und wie es bei solchen überzeugungstätern so ist, haben wir über eine stunde gefachsimpelt.


    Logisch, dass Herr Sonder gleich einen 60-120B verpackt und auf die Reise geschickt hat. Heute morgen kam schon das Paket. Gleich ausgepackt und die Optik - naja Geschmacksache.


    Alles an diesem Amp treibt highendbauteil-verliebten die tränen in die Augen. Null schnickschnack, keine supervergoldeten polklemmen, keine monsterinnenverkabelung.......... Der Minikühlköper auf der Rückseite muss entweder am ESL glühen oder vorher der Amp abrauchen ????


    Dann also mal an die große E2.5 drangehängt eine stunde knapp unter vollgas rauschen lassen. Und dann wird der Kühlkörper noch nicht mal so warm, dass man eigentlich denkt, dass gerät ist ausgeschaltet - ohne witz.


    Voller Erwartung Musik aufgelegt und gelauscht. Hmmmmmm - was ist denn das ? Geht da was ? Ist das jetzt einfach nur langweilig oder einfach nur richtig ? Fehlt da Emontion oder ist es einfach nur ohne Fake ?


    Ich muss da noch einige Stunden reinhören, aber eins ist jetzt schon klar:


    Dieser schlichte understatement amp spielt einfach nur das was vorne reingesteckt wird. Zudem ist es erstaunlich, bis zu welchen Pegeln der mit +/-36 Volt versorgungsspannung ohne anstrengung spielt,. Und genau an der Grenze wird er dann schlagartig rauher und quittiert das qequäle mit korrektem und definiertem einsatz der schutzschaltung.


    Auf der Homepage steht ja auch viel über die besonderheit der transitoransteuerung und dass der anscheinend die last in die gegenkopplung mit einbezieht. Diese behauprung kann so falsch nicht sein, weil es bisher der erste Amp ist, der im Bereich der Übertragerstreuresonanz komplett ohne überschwinger überträgt, egal wie niedrig die impedanz im hochtonbereich wird (hab ich bis unter 1 Ohm getestet und gemessen)


    Nun steht noch das Brücken des amps an. Dann stehen +/- 72 V zur Ansteurung bereit. Bin mal gespannt, ob das noch etwas oben drauf setzt.


    Wie beim HA-poweramp ist der Preis-Leistungsverhältnis des Abacus echt unglaublich gut


    Bis dann,


    Capaciti

  • Hallo Micha,
    die Fa. ABACUS ist mir nicht unbekannt. Von Herrn Sonder hatte ich bereits ein Pärchen Aktivlautsprecher und einen Linetreiber. Auch die alten RIEDER - Endstufen standen schon in meinem Wohnzimmer, es scheiterte allerdings an der Optik. Noch heute höre ich des öfteren bei einem Freund eine Sonderanfertigung von Herrn Sonder, einen Aktivlautsprecher mit Ionenhochtöner.
    Erstaunt hat mich immer wieder, wie Herr Sonder auf seine Kunden eingeht und sich viel Zeit dafür nimmt.

    Nun steht noch das Brücken des amps an. Dann stehen +/- 72 V zur Ansteurung bereit. Bin mal gespannt, ob das noch etwas oben drauf setzt.


    Gibt es hierzu neue Erkenntnisse?

    Grüße, Günter

  • Hi Gas,


    das brücken hat nichts gebracht, ganz im gegenteil, dei schutzschaltung spricht eher noch früher an und der Klang verschlechtert sich deutlich. Das bass wirkt gebremst und alles wirkt flacher und ziemlich belanglos.


    Warum ? weiss auch nicht.


    Trotz des pegellimits bleibts dabei. Der Abacus ist fürs Geld wirklich sehr sehr gut.


    Capaciti

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!