Pro und Contra DSP!!!!!!

  • Moinsen Jungs,


    Aus aktuellem Anlass möchte ich hier die Community über ihre Erfahrungen,und zwar bez. der KLANGLICHEN Auswirkungen beim Einsatz von DSP befragen.


    Wie gesagt,nur bezogen auf den Klangverlust,der ja unweigerlich durch die AD-DA Wandlung entsteht!
    Dass ein DSP seine segensreiche Wirkung beim Einstellen der Raumakustik und des Frequenzganges entfalten kann, ist für mich unbestritten,aber zu welchem Preis?


    Grtz


    Gerd :1301:

  • Moin Gerd,

    Zitat

    nur bezogen auf den Klangverlust,der ja unweigerlich durch die AD-DA Wandlung entsteht!


    beim Hifiakademie CDPlayer und DAC gibt es da kein Problem, da der DSP auf digitaler Ebene, zwischen Upsampler und DAC, zu Einsatz kommt. Also vor der DA-Konvertierung.

    Grüße, Günter

  • Hi Gerd,


    ich hatte einmal kurz eine DSP im einsatz. Die einstellmöglichkeiten hatten mich ganz Schön Fassiniert. Das auf analoge weise aufzubauen durfte Sehr Schwirig bis unmöglich sein.
    Die DSP arbeitete auf 96 kHz und 32 Bit intern 24 Bit extern so war es glaube ich.


    Besondere merkmale: Frei Defenierbare Voll parametrische EQ, Kombenierbar mit und ohne oder teilweise Kommpression.
    Regelbare Pfasenverschiebung alle Gängigen Filtertypen wie Bessel, linkwiz etc. demendsprechnd auch waren die Güte auch Wählbar. Einstellungen konnten intern oder auch auf eine CF Karte Gespeichert werden. Com Schnittstelle. SYM ein und Ausgänge und was weis der deubel noch was die so alles konnte.


    nach Ausgiebiger testerrei und herrumspielerrei an dem Teil, Bin ich zum Folgendem Ergebnis gekommen:


    Ohne DSP hatt sich der ESL um Welten Besser angehört. Zum Gleichen Ergebnis kahmen auch andere höhrer die die DSP Gehört bahen.


    Die Höhen waren nicht mehr Brilliant eher verzerrt und schrill hart und kaltherzig.


    Damit kommt so ein Teil für mich nicht mehr in frage und ich Arbeite wieder Traditionell Mit einen Pre Amp und endstufe in Röhren technik. Sonzt keine zusätzlichen komponenten.


    Damit bin ich sehr zufrieden.


    Vileicht baue ich noch einen 805 SE zum Antesten oder ich Modiviziere den 805 PP, so das er mit weitaus weniger Röhren zurecht kommt. ( Hatte ich nur so in SRPP gebaut um eine Wette zu gewinnen und ich gewann sie somit hat die Schaltung ihren dienst getahn )


    Aber warscheinlich must du selber deine Erfahrungen sammeln gibt ja auch Dutzende DSP im Programm in Allen Preisklassn unter 1000 Euro würde ich allerdings nicht schauen kalkoliere mal so 2500 Euro für was vernümftiges ein.


    Vileicht 30 Tage Rückgabe garantie zum Antesten vereinbaren nur so mein Tip


    Gruß markus

  • Hi,


    die Äusserungen von Markus kann ich zum Teil nachvollziehen.
    Zunächst einmal hat so ein Digitalfilter (IIR) Vorteile im Komfort. Die eigentlichen Filterfunktionen sind in Blöcken zusammengefasst, äquivalent zu analogen Filtern, durch sie sie auch ersetzt werden könnten. Durch die Zusammenfassung vieler Blöcke in etwas Rechnerei, ist die Bauteilanzahl deutlich geringer. Ob eine Filterfunktion digital errechnet oder analog erzeugt wird halte ich daher für klanglich egal.
    Bleiben als Problemstellen die A/D und D/A-Wandlung. Leider findet man hier simple OP-Schaltungen in Massen und auf die Spannungsversorgung solcher Filtermodule sollte man vielleicht auch mal einen Blick werfen.
    Meiner Erfahrung nach reagieren ESLs durch ihr enormes Auflösungsvermögen sehr kritisch auf das Frontend.
    Egal ob digitale Filter mit OP-bestücktem Analogteil, oder OP bestückte Analogfilter, immer kam eine sterile, künstliche Note ins Klangbild, die die diskret aufgebaute Buffer-Filterstufen nicht aufwiesen.


    eiskalt
    DasHändchen

  • Ja Händchen das ist korrekt.


    Und wenn man bedenkt was alleine ein Guter AD / DA Wandler kosten Kann.
    So befindet sich Alleine Im Tonstudio in den ich einmal Gearbeitet hatte ein Reiner AD Wandler für Schlappe 7000 Euronen.
    nun gut das finde ich selber auch Überteurt. Hatte leider Keine möglichkeit die Büchse aufzuschrauben. Mich Würde doch interessieren was da so drin ist.
    ganz su Schweigen das die DSP die dort steht 18000 Euronen gekostet hatt. Muß ja eine hammer CPU sein die da drinn ist oder zahlt mann den namen der da hinter steht?


    Gebraucht habe ich sowas in mein Home Studio noch nicht und werde ich auch nicht brauchen. Klang Verbesserungen konnte ich nicht da durch verzeichnen Vor allen wenn dann der Produzent eine Peak to RMS Kompression von 7-max 10 db Verlangte. dann macht so ein zeug auch kein sinn mehr. Jedem das seine.


    gruß markus

  • Hi Leute,


    wie immer sollte man das ganze pragmatisch angehen und sich fragen was man hat und was man will.


    1. Grundsätzlich nützt ein dsp recht wenig wenn die raumakustik bescheiden ist, egal welches Produkt
    2. Wir sind uns wohl alle im klaren, dass ein optimierter raum Welten besser "klingt" als alle möglichen korrekturwerkzeuge
    3. Ich setze den DSP daher nur für meinen persönlichen Hörgeschmack ein um z.b den Grundton etwas anzufetten oder mehr Glanz auf die Höhen zu geben.
    4. jede wandlung kostet natürlich signalqualität und daher sind eingeschleifte Lösungen (AD/DA) immer ein kompromiss. Obwohl ich kein digitalexperte bin, leuchtet mir ein, dass die HiFiakademielösung im CD-Player, also rechnen bevor irgendwas gewandelt wird, prinzipiell sehr verlustarm sein sollte.
    5. Im gegensatz zu irgendwelchen passiven Netzwerken im LSP ist diese Lösung klar im Vorteil. Ich kenne z.B. keinen Vollbereichs-ESL, der im Grundtonbereich keine Korrektur benötigt. Wenn ich mir so manche Produkte anschaue, in denen sich ganze Battereien von Billig-Elkos im Signalweg befinden...... dann doch lieber alles rausschmeißen und per dsp korrigieren.
    6. Leider geht das mit LP's nicht, da ja eine AD wandlung zwingend notwenig ist. Da ich eh keine LP höre stört mich das recht wenig. Ich selbst habe alle meine CD's auf festplatte gerippt und spiele diese mit mediamonkey und asiotreiber über eine ESI Maya mit 96Khz digital in Huberts Wandler vom . Warum mir das besser gefällt als über den CD player direkt weiss ich nicht, darüber zu diksutieren ist wohl ein anderes Thema.


    Mein persönliches Fazit ist: solange man nicht die tonal perfekte Kette hat , und wer hat die schon, geht tonale Balance vor dem letzten fitzelchen Auflösung. Ich verzichte lieber auf irgendetwas ganz obenrum, bevor ich mir ein Cello anhöre, das klingt wie wenn es aus Pressspan gebaut wäre.


    Capaciti

  • Hallo,
    statt DSP drehe ich jetzt wieder an Höhen- und Tiefenregler des analogen Vorverstärkers. Wenn ein SACD-Signal hervorragend gewandelt ist, muss man irre Beträge hinlegen, um bei einer erneuten Digitalisierung und anschließenden Rückverwandlung die gleiche Qualität wieder zu erreichen.
    gruß bunjo

  • hI Folks,


    erstmal danke für euer reges Interesse....


    Nun,mir gehts in erster Linie darum,was ein DSP durch die AD/DA Wandlung im Endeffekt ev kaputtmacht,nicht um die Wirkungen,die mit einem DSP erzielt werden können.


    Ich werde aus diesm Grunde folgendes machen:


    An meiner ELS-Anlage bestehend aus:


    EMT930st----mit 929Arm und Tondose---Emt 155 Entzerrer-----Tribute,doppelsymmetrischer "Autoformer"------INNOXX,direktgekoppelte HV-Röhrenmonos------Silberstatic-XL-Fullrange-ELS


    füge ich meinen DSP "Ultracurve" zwischen Entzerrer und "VV" ein,der natürlich linear eingestellt ist (der Ultracurve!),ein.


    Nun müsste sich ja eine Klangänderung einstellen,je nachdem,ob der DSP aktiviert,oder deaktiviert ist,was meint ihr?


    Ausserdem sollte derjenige der hört natürlich nicht wissen,ob der DSP grad aktiv ist,oder nicht!


    Grtz


    Gerd

  • Genau das ist es ja eine bezahlbare DSP hört mann herraus.
    Zumindest war es bei den DSP´s so gewesen die ich in den fittiche hatte auch in der grundeinstellung.


    Die Idee eine DSP im Digital weg zu Intregieren ist wohl die Beste Alternative so läuft das Signal nicht Unnötig durch Wandler das ist so OK.
    Und war bei mir nicht der fall.


    Aber wenn ich nur Oben und Unten beschneiden will Reicht wie Bunjo es Schreibt ein naormaler kuhschwanz filter auch. ist außer der anhebung noch eine Frequenzverschiebung Möglich passt es bestimmt.
    Und mit Kondensatoren und sonztige Bauteile würde ich keine Weiche aufbauen. dann besser vor dem Amp. ich Sauberer zu realisieren. Alleine wegen dem Impedanzverlauf des ESL.


    So könnte ein ESL auch am Raum Angepasst werden.


    Gruß Markus

  • hallo gerd,


    ich verstehe deine frage nicht so ganz genau... warum wandelst du von analog nach digital ? für mich ist der eigentliche vorteil eines dsp's, das er hi-res files abspielen kann. cdplayer haben/sollten digital out haben, dsp's haben digital in ...zumindest die, die ich kenne (3 stück)

    bei meiner kette gehts von platte zur usb bridge, dann i2s weiter in den dsp, hier ist (NOCH) alles linear und digital, in den D/A wandler -> lautstärkereglung und in die röhrenendstufen.


    da ich mir einen plattenspieler zulegen will, muss ich hierfür noch eine seperate lautstärkereglung besorgen;

    ich könnte auch von dem plattenspieler vorverstärker in den nadja dsp gehen, er hat einen analog eingang...aber das will ich vermeiden und eher das plattensignal unverändert zu den röhren führen...


    filter am dsp nutze ich nicht, da ich mich mit dem richtigen messen nicht auskenne..somit alles linear... habe den dsp lediglich zur laufzeitkorrektur und als digitale frequenzweiche an einem 2 wegesystem verwendet.


    greets

    mike

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