Mono- oder Di-Pol ?

  • Hi Capaciti,


    den ESL schwimmend zu lagern ist ja im Prinzip ein Hochpass 2ter Ordnung.
    Für ein sauberes Arbeiten des Panels ab 200Hz müsste seine Resonanz ausreichend tief sein, womit sie mitten im Arbeitsbereich des Basses liegt.
    Auch sind solche Dinge in der Dämpfung kaum richtig abstimmbar, bzw weisen im Bereich über der Grundresonanz gerne weitere Resonanzen auf. Da sind also viele Detailprobleme zu lösen, von deren Existenz man zunächst mal gar nicht gewusst hat, dass sie vorhanden sind. Aber du bist ja hartnäckig und ausdauernd in solchen Dingen :)


    Konsequenter fände ich hier schon eine richtige Trennung der Einheiten und genügend dynamischer Masse des Rahmens.


    Wenn du bei einem z.B U-Pol vor Resonanzen Angst hast, wie wäre es dann mit folgendem Ansatz:
    Die Seiten sind unten recht weit nach hinten gezogen, am oberen TT dann recht wenig. Nur der obere TT läuft bis 200Hz, der darunter wird früher, der ganz unten noch früher abgetrennt. Damit wäre der Bass auch schon etwas entzerrt und würde insgesammt auch ohne Vorentzerrung warscheinlich schon linearer laufen.

  • Hi,


    nun habe ich die schallwand im Bereich der Bässe versteift und somit das Ganze stabilisiert.


    Passiv klingt es schon echt gut, allerdings ist der Grundtonbereich je nach Musikmaterial nicht ganz dröhnfrei. Aktiv mit der DCX 2496, Bässe getrennt bei 130 Hz elektrisch (ca. 180 akustisch) geht dann völlig die Sonne auf.


    Guckst du hier:



    capaciti

  • Hi Capaciti,


    "..geht dann völlig die Sonne auf."
    Mit dieser Wortwahl hast du dich für die stereo qualifiziert und darft ab jetzt irgendwelche Workshops zum Thema Netzsicherungen halten :)


    Es ging mit oben nicht um das Verbiegen der Schallwand sondern um das Wackeln. Wenn die Membranen der Bässe in die eine Richtung drücken, wird der Rahmen in die andere Richtung geschoben. Der ESL sitzt am langen Ende und bekommt das alles entsprechend verstärkt ab. Um dies zu reduzieren, müsste man den Rahmen möglichst schwer machen - und zwar möglichst weit oben.

    Eine passive Trennung bei um die 130..180Hz ist passiv immer teuer und dennoch schei... Wenn mans halbwegs erträglich machen will, ist es ebenso teuer wie eine weitere Endstufe.

  • Hi hreith,


    würde lieber workshops für ESL machen !


    die sonne geht natürlich im vergleich zur passiv-version auf.


    das war mir schon klar, dass wir vom wackeln reden. leider kann man auf dem bild nicht genau sehen, dass die seitlichen U-profile bis oben laufen und somit die ganze Schallwand versteifen.


    Da die passivversion als kostengünstiger einstieg geplant ist (paarpreis um die 1200 euro) liegt die trennung passiv bei ca. 250 hz, was sich kostenmässig für beide wege (TT+ESL) positiv auswirkt. zudem kann man passiv den ESL nicht genug entlasten um eine tiefere trennung zu ermöglichen.


    Mittlerweile bekommt man eine DCX für 250 euro und ein zusätzl. endverstärker ist auch nicht immens teuer, sodass die aktivversion nicht erheblich teuer ist. Aber viele leute haben nicht auftrennbare stereovollverstärker zum anfangen.


    gruss,capaciti

  • "Aber viele leute haben nicht auftrennbare stereovollverstärker zum anfangen."


    Tja, das ist wohl einer der Gründe, warum man gerne die Ankopplung des Panels passiv macht und dem Bass einen billige Sub-Endstufeneinschub verpasst.


    Ansonsten muss man ja nicht unbedingt die 250.- für die DCX hinlegen, wenn man die aktive Weiche anders machen würde. Es gibt Endstufen, da kann man sowas einfach reinstecken :)

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