Beiträge von Langhaarigerbombenleger

    Hi,


    nochmal etws Senf :)
    Es ist sehr vernünftig die beiden Kanäle einzeln zu messen :)
    Zum einen macht es natürlich Sinn das beide zusammen am Hörplatz einen angenehmen F-Gang aufweisen.


    Allerdings ist die Korrelation von Frequenzgang, Laufzeit und Zeitverhalten allgemein ausschlaggebendes Kriterium für räumliches Hören.


    Mit Acourate kann man sozusagen bequem diesen Wert messen der als Inter Aural Cross Correlation ausgegeben Wert. Schön wären 100%.


    Ich hab es mittlerweile auf >95% vor Korrektur gebracht.


    So kann man Messungen auch direkt zur Verbesserung des Hörergebnisses verwenden :)


    Grüße,


    LHBL

    Hallo Ihr lieben,


    zum, Thema Kugelcharakteristik:
    Ja das Behringer hat ein eKugelcharakteristik, allerdings wäre es schön wenn es ein Polardiagramm geben würde was diese zeigt.
    Sehr sicher wird es zum Hochton nierenförmig.
    Mit ein Grund für mich liebe ein Earthworks M30BX zu verwenden da es auch im Hochton noch sehr Kugelig empfängt.


    Siehe:http://earthworksaudio.com/28.html Polardiagramm und F-Gang...


    Zudem produziert das Behringer auf Grund des imperfekten Frequenzganges messfehler die Ihr aber ja evtl. mit Ausgleichskurven ausbügelt?


    Für reine Frequenzmessungen ist es dann in Ordnung.


    Für die von mir verwendeten Impulsmesungen leider nicht, es gibt heftige Abweicheungen im Zeitverhalten zwischen preiswerten Mikros und Earthworksen.


    Die werden dann von der Raumkorrektursoftware "mitkorrigiert" - was ich ja nicht wirklich will: Ergo ein Mikro mit möglichst perfekter Impulsantwort. Mein Ziel heisst daher M50. Besser geht es im Moment nicht,


    Lieben Gruß,


    LHBL

    Hi,


    ich biete hier
    1 Paar Silberstatic XXLs und
    1 Paar Capaciti Modul 160 Prototypen mit 7-facher Segmentierung und insgesamt 8 ÜTs an


    Preise sind VS


    Ich bin ELSen nicht untreu geworden, spiele aber aktiv mit dem Gedanken mir Silberstatic Doppelpaneele hinzustellen und brauche dafür echt Platz!


    Wer Interesse hat bitte per PN Melden :)


    Liebe Grüße,


    LHBL

    Hi Hubert,


    danke für die Horizontserweiterung :)
    Ich bau ja keine Elsen - dann würde ich vermutlich mehr über Innereien wissen...


    Aus meiner unbedarften Perspektive hängen solche Dinge aber zumindest mittelbar zusammen, auch wenn die letztendliche Ursache woanders gelgert ist wenn ich Dich recht verstehe.


    Grüße,


    LHBL

    Hi,


    ich kenn ja Deine Meinung aber habe eine gutes Gegenargument:
    HF Störungen...


    Meine ganze Kette ist schon ziemlich in diese Richtung optimiert.


    Daher macht es zumindest bei mir relativ wenig Sinn sich überall Gedanken um gute Abschirmung nach dem PS Audio Netzfilter zu machen um dann über die Esel wieder den ganzen Dreck der 30 WLANs meiner Nachbarn hineinzulassen ;)
    Auf dem Land mag das auch anders sein und es freut mich für jeden wo es so ist :)


    Auch würde man ja jeden Effekt von Netzfiltern bei der Speisung von Elsen-Vorspannung negieren - was soll da schon passieren?


    Der selbe zu erwartende Effekt:
    Stecke ich meine Netzteile in eine (schon gefilterte) HMS Leiste klingts eigentlich sehr ok.
    Packe ich einen ELS in meinen Power Plant mit Stromregenerierung und sehr guten bidirektionalen Filtern, ist genau dieser ESL deutlich leiser.
    Ganz klar! Spannung sinkt.


    Fehlgedacht, ich habe nachgemessen: links wie rechts exakte 3.5KV.


    Daher propagiere ich eigentlich überall auf abgeschirmte Kabel zu setzen, es sei denn man kann sich HMS ins Haus legen. Die sind so niederinduktiv dass Sie keine Abschirmung benötigen.


    Wenn man allerdings - wie oben schon geschrieben - keinen Unterschied hört oder man es für Unfug hält kann mans auch lassen :) Ich will ja niemanden bekehren sondern nur von meinen Erfahrungen berichten, und die sind mittlerweile recht umfangreich und häufig gegengetestet um grundlegende Fehler auszuschließen.


    Viele Grüße,


    LHBL

    Freut mich dass Du ohne Sub glücklich bist :)
    Ich kann mir das für mich nicht vorstellen...
    Aber ich hab auch nur jeweils ein großes Silberstatik XXL Panel pro Seite - die müssen das ja nicht können ;) Meinen Bass machen nun Klein und Hummel ProfiSubs und ich hab echt noch nix besseres gehört. Mein Lieferant war laut eigener Aussage neidisch, obwohl er mit Klein und Hummel O410 Studiomonitoren hört ;)


    Hörst Du die E2.5 an Huberts Amp oder an etwas mit ähnlich guter Kontrolle über die Folie? Dann kann ich mir auch vorstellen das das der große Unterschied ist. Ich höre mit Röhre und mag's so wie es ist :) Aber Kontrolle im Bass geht da nicht ;)

    Huhu,


    meiner Meinung nach sind die Kabel ebenso wichtig. Ich habe damals an meinen Sombetzkis die fest verbauten Kabel demontieren und eine Kaltgerätebuchse einbauen lassen. Später habe ich die Standardbuchse gegen eine Furutech getauscht was man m.E. deutlich hören konnte.


    Eupen Ferritpatsche Kabel (1.5qmm) hatte ich testweise verwendet aber verworfen, weil der Gesamtklant ziemlich muffig wurde. Ganz gut fürs Geld waren Supra LoRad 2.5. Di ehab ich sogar noch hier liegen aber im Moment nur rum. Ich werd Sie mal an meinen Subs testen, weil ich nun mit 2 Klein+Hummel O810 Subwoofern höre. (Ich denke nicht das es wirklich viel besser ginge, mit Raumkorrektur entzerrt bis 9Hz mit Vollem Pegel, wobei natürlich Verzerrungen recht hoch werden. Dazu hab ich ohne Ende Dynamikreserven weil meine ELSen so laut wie die Woofer nicht können. Zusammen 122dB max...)


    Ich glaube Supra oder Lapp ist schon ganz gut. Als Stecker würde ich Popp Stecker nehmen weil Sie angenehm klingen. Falls Du zu viel Kohle hast benutz HMS weichverkupferte Stecker oder Oyaide.


    Ausphasen: Machs nach Gehör: Wenn Du's hörst schaffst Du das. Wenn Du es nicht hörst macht es ja auch keien Unterschied für Dich und es ist egal :)


    Lieben Gruß,


    Michael
    Edit: Ich bevorzuge im Moment HMS Gran Finale Stromkabel, aber bei der Länge lasse ich das lieber bleiben...

    So lange die Regale hinter den 2.5ern symmetrisch (also gleich hoch und ähnlich bepackt) sind würde ich das evtl. so lassen. Du kannst testweise Basotect davor stellen um zu hören wie es wäre wenn statt Diffusion Absobtion hinter den ELSen statt findet.


    Nur so als Idee.


    Och das seh ich gar nich mehr so :) Hubert Reiths Amps sollten reichen, ebenso die kräftigen oder gar noch kräftigeren Hypex Amps... Meine Röhre hatte zwar in Sachen Präzosion Ihre Probleme an Ihnen, aber dafür war der Rest so was von stimmig :) Sehr präzise waren T+A1530er - die waren mir aber zu kühl.


    Lass uns mal froh sein dass wir nich in den 80ern sind und passende Amps suchen müssen - das war hölleteuer...


    Große Folien wollen aber auch Kontrolle oder passende Röhrenangepasste Übertrager.... Hier hab ich kürzlich mit einem sehr kräftigen aber auch teuren Amp interessantes hören dürfen. Ergo: Viel Leistung an Flächen macht Spaß!


    Ich wünsch Dir jetzt schon mal viel Spaß :)


    LG


    Michael

    Tach zusamm,


    ich komme nicht umhin, mal eine Lanze für Silberstatic XXL Panele zu brechen...


    Ich höre ja schon eine Weile ELSen, davon eine Lange Zeit mit Sombetzkis und Capacitis (160er Prototyp, den ich aus persönlichen Verfummelungen und eigenverantwortlich verbrannten Endstufen noch nicht so betriben konnte wie ich das eigentlich gepant hatte, vollaktiv nämlich).


    Ich habe vor einer Weile mal kurz in Dirks "große" Vollbereiche reingehört, fand sie Abstimmug spontan gut, war jedoch mit den natürlichen Begrenzungen im Bass nicht zufrieden (Das trat allerdings nur bei seltsamer Musik mit spontanen Tiefstbassüberraschungen auf). Eine kleine Vorführung meinerseits, wie Acourate Raumkorrektur an einem an sich schon schön klingendem ELS nochmal kleine Wunder verbringt hat dann das Bild abgerundet.


    Nun begab es sich, dass wohl ein Paar "wirklich große" aber dafür nur halbe Volbereichs Panels platz machen sollten, also habe ich mir Diese beim Dirk angehört um mir eine Meinung zu bilden. (Zum Hintergrund: Ich will basteln und entspannt Hören trennen, das raubt mir sonst noch mal den letzten Nerv)
    Die XXL Panels klangen ebenso gut wie das vormals gehörte Doppelpanel. Sowohl an einem kleinen Gainclone als auch an Dirks RG10. Weitere Spielereien mit Acourate habe ich uns erspart, da das zu erzielende Ergebnis bekannt war. Jedoch war der hier gehörte Elektrostat "ab Werk und als Schnell-mal-hören" Prototyp aus meiner Sicht beeindruckender. Wenn ein Kontrabass selbst in tiefsten Lagen noch volll ertönt - und das aus einem Elektrostat - ist das schon eine überwältigendes Erlebnis. Dabei ist die Abstimmung und das ist mit der Punkt der mir am meisten gefällt - extrem neutral bis unspektakulär. Das kenne ich in der Art nur von sogenannten "besten Komponenten". Egal in welchem Bereich des Hifi Sektors, und das ist selbstverständlich Geschmackssache.


    Das Ende vom Lied ist, dass die Panels nun - hübsch verpackt - bei mir im Wohnzimmer stehen. Nachdem ich dort hören durftem was "angepasster Übertrager" bedeutet werden mir so einige Probleme in der Vergangenheit klarer. (Versucht nicht, ungeeignete Kombinationen aus Elektrostat/ÜT und vorhandenen Endstufen ans fliegen zu bekommen! Das ist pure Zeit und Geldverschwendung.)
    In meinem Fall heisst das, das meine kleine TRI nun an speziell für Röhren geeigneten ÜTs an den XXL Panels spielt.


    Das Ergebnis habe ich so nich nie gehört :)


    Bereits ohne Feinoptimierung, wie z.B. exakteste Ausrichtung auf den Hörplatz (die Panelsachse, wo sich der Höchsttonbereich tummelt, strahlt noch an mir vorbei), ergibt sich eine Streoabbildung die extrem präzise ist. Die Mittenortung ohne meine Acourate Raumkorrektur ist bereits ohne Korrektur sehr gut. Das gesamte Klangbild extrem unaufgeregt und sehr langzeithörtauglich!


    Da ich die Panels wohl ohne Vorkondensator betreiben werde, muss ich die Grundreso (um 40Hz) nun per Raumkorrektur bedämpfen. Mit Korrektur bekomme ich die dank der wohl sehr geschickt gemachten Abstimmung insgesamt sehr laut(!) spielenden Panels aber immer noch ans Anschlagen. Wieder mit seltsamer Musik, dabei ein Stück von Yello (The Eye, mehrer Stücke von der CD) und auch Misty - in Jazzklassiker.


    Schritt 2: Entlastung im Bass unterhalb 30Hz mit einem Neville-Thiele Filter erster Ordnung. Hier muss ich von wegen sehr laut feststellen, dass meine halben BMC Woofer, die hier noch rumstanden, wieder in die Mottenkiste wandern, oder zu 1-2 kompletten BMCs pro Seite wachsen müssten um pegelmäßig überhaupt mitzuhalten. Ergo nehme ich meine Reckhörbner, diesmal nur noch im Subbass, in Betrieb.


    Das Ergebnis ist nun schlicht überwältigend gut, vor allem für das Geld der eingesetzten Lautsprecher, wenn wir hier von nackten XXL Panels und Reckhörnern (B-Ware) ausgehen.


    Sehr beeindruckend ist nun (auch mit Raumkorrektur) die noch bessere offene Stereoabbildung, die Abstimmung (an der ich digital nicht großartig herumfummele, sondern eventuelle nur Ausreisser begradige), der hohe Detailgrad ohne das Gehör zu ermügen. Zudem spielt das ganze so sonor, dass ich gestern nacht beim durchgucken von Tarantinos Death Proof trotz des bösen Films ein ziemliches Grinsen ob des gut aufgenommenen V8 Gebrubbels der vorkommenden Fahrzeuge im Gesicht hatte ;)


    Das tolle ist: da geht noch was! Die Panels stehen nackig auf dem Boden. Ich habe mir noch keine Mühe mit korrekter Aufstellung und Spikes (hier dann wieder Audioplan Antispikes) gemacht. Die Neigungskorrektur kommt noch, die Panels stehen neben den 160er Capacities und auch nicht an den Positionen wo ich Sie üblicherweise haben will (in Sichtlinie vor den Reckhörnern)...


    Ich sag nur gut gemacht (Dirk) und schwein gehabt (Ich) ;)


    Viele Grüße,


    das LHBL

    Hi,


    ich würde nichts machen bevor die X2 da sind...


    Der Grund ist, dass ich versuchen würde etwas verbesserungswürdiges zu verbessern und nicht "schon mal was zu machen" und hinterher haste Platten fest an der Wand an den falschen Stellen.


    Flatterecho heisst ja nicht zwingend dass der Hochton-Nachhall zu groß ist, sondern dass Du echt toll intakte Echos hast die sich nicht zerstreuen. Basotect könnte die Klangbalance des Raumes ändern falls er an sich angenehm klingt, nur die Echos nerven.


    Hast Du eine Chance mit freien Tools Raummessungen zu machen?


    Speziell Impulsantworten - wie von mir gern in Acourate betrachtet - eignen sich hervorragend, um die am Hörplatz (um den geht's doch erstmal?) auftretenden Echos als klar erkennbare Impulse zu sehen. Die kann man dann gezielt bedämpfen, in dem man ermittelt wo Sie entstehen (meist Reflektionen an planen Flächen). Exakt dort eine Basotect Platten hilfreich, siehe vielleicht auch hoerzone.de (Dort ist der Vertrieb von Vicoustic Akustikprodukten, die schön und echt preiswert sind).


    Prophylaktische Überdämpfung wird eher nix.


    Micha hat schon recht wenn er von Dämpfung der Panelrückseite spricht. Ich habe noch nie mit Diffusoren hinter den Panels gearbeitet. Ich könnte mir vorstellen dass das noch besser ist. Wichtig ist, dass keine Energiereichen Impulse auf die Folie zurückgeworfen werden und sich dort mit der gerade entstehenden Musik mischen. Basotect/Akustikvorhang hinter den Panels ist in jedem Fall einer nicht bedämpften Fläche hinter den Panels vorzuziehen. Große Pflanzen - wenn vorhanden - könnten auch was bringen und sehen netter aus als Basotect ;)


    Grüße,


    LHBL


    Grüße,


    Michael

    Darf ich mal etwas spitz finden?


    Da Elektronen nun mal negativ geladen Sind kann man seine ELSen an sich nicht positiv "aufladen".


    Du kannst entweder Elektronen draufschaffen (negativ laden) oder Sie so gut es geht absaugen. Dann hast Du halt weniger Elektronen als für ein normales Gleichgewicht notwendig was dann "positiv" wirkt.


    Sprich positiv aufladen geht nicht :)


    nette Grüße,


    LHBL